Braunsteinmühle  In der am westlichen Ortsausgang von Geraberg / Ortsteil Arlesberg gelegenen Braunsteinmühle wurde ab der 2. Hälfte des 19. Jh. bis 1982 Manganerz aufbereitet. Wasserturbine, Erzmahlgänge und ein historisches Pochwerk wurden seit den 90er-Jahren restauriert, so dass der Besucher heute ein einzigartiges Technisches Denkmal vorfindet.

Eine umfassende Ausstellung informiert ausführlich über die Geschichte des Manganerzbergbaus um Arlesberg, eines der drei bedeutendsten Manganerzbergbaureviere Europas.
Diese Arbeit wird durch die Arbeitsgruppe Manganerzbergbau Thüringen und den Geraberger  Heimatverein systematisch fortgesetzt. 

So steht den Besuchern seit September 2007 entlang der historischen Stätten des Bergbaureviers ein Themenweg, der "Braunsteinweg",  mit interessanten Detailinformationen zur Verfügung.


 Besichtigungen und Führungen
Die Braunsteinmühle ist zum Deutschen Mühlentag (Pfinngstmontag) und dem Tag des Offenen Denkmals (2. Sonntag im September) geöffnet.
Für Gruppen ab 10 Personen können außerdem über u.g. Kontaktadressen  Besichtigungen und Führungen, auf Wunsch auch entlang des historischen "Braunsteinweges", vereinbart werden.


 Kontakt zu uns
Kontakt Telefon eMail
Thermometermuseum Geraberg 03677-205681 mail (at) thermometermuseum.de
Tourismusagentur Geratal 03677-792220 tourismus (at) geratal.de
Dr. Klaus Bödrich 03677-797532 klaus.boedrich (at) t-online.de

So finden Sie uns
Von der A71, AST Gräfenroda/Geraberg, in Richtung Geraberg, am Ortseingang  geradeaus, Kreisel an der ersten  Ausfahrt verlassen, in der Gehlberger Straße, 400 m rechts befindet sich die Braunsteinmühle.
Parkplätze für Bus und PKW sind unmittelbar an der Braunsteinmühle vorhanden.

Historisches
1351
Erste Erwähnung einer Eisenerzgrube auf dem Mittelberg  zwischen Jüchnitz und Zahmer Gera
1665
Hinweis auf den Abbau von Braunstein (Manganerz) im Arlesberger Revier .
1791 -1860
Erste Hochzeit des Manganerzbergbaus um Arlesberg, es entstanden etwa 140 Gruben
1855
Auf Briefkopf der Fa. E. Diemar - Braunsteinwerk - wird erstmals die Braunsteinmühle erwähnt.
1915 - 1924
Manganerzbergbau erreicht einen weiteren Höhepunkt, kommt aber 1931 fast völlig zum Erliegen
Ab 1936
Erneuter Abbau von Manganerz in allen Grubenfeldern des Bergbaugebietes
1949
Der Manganerzbergbau im Arlesberger Revier wird endgültig eingestellt
1953 - 1958
Abbau von Schwerspat im Tal der Zahmen Gera
1950 - 1982
Die Braunsteinmühle verarbeitet importierte Erze (u.a. aus Südafrika)
Wir freuen uns auf  Ihren Besuch!

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