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Konzept
Sicherheitserziehung im Kindergarten
Kindertagesstätten Geraberg – Januar bis Juli 2007
Fotos
„Sicherheitserziehung und Erste Hilfe im
Kindergarten“ ist für uns Erzieherinnen kein neues Thema.
Ein Großteil der Erziehungsinhalte fließt ganz
selbstverständlich in die tägliche Arbeit im Kindergarten mit
ein. Aber trotzdem ist es notwendig und sinnvoll, sich zu einem
gewissen Zeitpunkt intensiver und gezielt mit diesem Themenbereich
auseinander zu setzen.
Unsere Projektarbeit „Sicherheitserziehung“ hat das Ziel:
- den Kindern Wissen und Fähigkeiten zu vermitteln, welche die Sicherheit fördern
- bei den Kindern eine positive Einstellung zu sicherem Verhalten zu festigen
- die Kinder zu motivieren, Wissen und Fähigkeiten in
entsprechende sicherheitsförderliche Handlungen umzusetzen.
In Tageseinrichtungen werden Kinder in einer Entwicklungsphase
erreicht, in der Verhaltensweisen noch ausgeprägt und gebildet
werden.
Die Drei- bis Sechsjährigen sind leicht zu motivieren und somit
ist es für die Erzieherinnen nicht schwer, das Bewusstmachen von
Risiken und das Lernen des Umgangs mit diesen in den normalen
Kindergartenalltag zu integrieren.
Die Sicherheitserziehung im Kindergarten (wie auch im Elternhaus) hat
zunächst das kurzfristige Ziel, den Kindern die dortigen
Gefährdungen bewusst zu machen.
Längerfristig sollte jedoch stabiles sicheres Verhalten aufgebaut
werden, welches selbst im Erwachsenenalter noch wirksam ist.
Mit diesem Angebot an Kinder und Eltern wollen wir dazu beitragen,
möglichst viele Unfälle und Verletzungen zu vermeiden.
Dies darf aber nicht dazu führen, dass sämtliche
Erfahrungswelten und Lebensräume der Kinder zu
„keimfreien“, absolut gefahrlosen Zonen gemacht werden. Im
Gegenteil müssen die Kinder soweit gefördert werden, dass sie
Gefahren einzuschätzen und damit umzugehen lernen und sich
gegebenenfalls in einer Notsituation richtig verhalten können.
Der Schutz der Kinder vor Gefahren ist ein selbstverständlicher
Bestandteil jeder pädagogischen Arbeit und diesem will sich unser
Erzieherteam stellen.
Die Erzieherinnen der Kindertagesstätten Geraberg
beschäftigen sich seit Herbst letzten Jahres mit diesem Thema. Die
Einbeziehung der Eltern unserer Kinder war für uns ein wichtiger
Aspekt. Ihnen die „Vorbildrolle“ bewusst zu machen und die
Initiative zur Mitarbeit und Unterstützung zu erhalten, sind
wesentliche Voraussetzungen zur Umsetzung des Projektes. Im
Elternbeirat und dem durchgeführten Gesamtelternabend im Januar
2007 erhielten wir eine positive Resonanz.
Die Planung konnte nach Zusammentragen wertvoller Materialien zu dieser
Thematik und hilfreicher Unterstützung aus Elternschaft,
kompetenten Fachleuten, z.B. Polizei, DRK, DRF, ASB, Feuerwehr,
Unfallkasse Thüringen, Versicherungen und vieler
gemeinnütziger Helfer seit Januar 2007 in die praktische Phase
übergehen. Geplant ist das Gesamtprojekt bis Juli 2007. In diesem
Zeitraum werden den Kindern, neben der pädagogischen Arbeit der
Erzieherinnen im Tagesablauf, verschiedene und interessante
Aktivitäten geboten, die allen Eltern der Einrichtungen in Form
eines Veranstaltungskalenders bekannt gegeben wurden.
Fotodokumentation:
- Besichtigung eines Rettungswagens [ Fotos]
- Verkehrserziehung [ Fotos]
- Sicherheitserziehung [ Fotos]
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