Eröffnung des Ersten Deutschen Thermometermuseums in Geraberg

 

Erfolg mit vielen Vätern und vor allem Müttern: Erstes Deutsches Thermometermuseum eröffnet in Geraberg

 

Seit dem 25.01.2001 kann Geraberg  mit einem neuen überregionalen Anziehungspunkt aufwarten. Nicht mehr nur die Autobahnbrücken, sondern das Deutsche Thermometermuseum macht nun den Ort besonders eine Reise wert.

Selbstbewusst mit dem Triumphmarsch aus Verdis "Aida" begann die Feierstunde zur Eröffnung des ersten Deutschen Thermometermuseums in Geraberg. Und ebenso listig hatten die Organisatoren die ganze Prominentenschar unters Dach gebeten, wo der noch sehr rustikale Eindruck förmlich nahe legt, das Projekt weiter zu unterstützen.

Bescheiden sprach Bürgermeister Heinz Hertwig auch nur von einer Teileröffnung, denn neben dem schon fertigen Erdgeschoss, das gestern in ganzer Pracht erstrahlte, steht in der ersten Etage und unterm Dach noch eine Menge Arbeit bevor.

Gekommen waren viele, die sich von Anbeginn zu den Freunden des Projektes zählten und auch einige, die ein wenig länger brauchten mit ihrer Erwärmung für ein besonderes Geraberger Museum. Und wieder einmal war die Frauengruppe Geratal Geburtshelfer einer Idee, die wie schon in Martinroda nun auch in Geraberg reiche Früchte trägt. Lang war der Weg - den auch Fördervereinsvorsitzender Dr. Klaus Irrgang ungeschminkt beschrieb - vom Entwurf eines Gewerkemuseums bis hin zu Profilierung auf den prägenden Industriezweig der Thermometrie.

Der Glücksumstand, auch das Zentrum für Thüringer Landeskultur im Ort zu haben, das dabei half, brachte schließlich die Verquickung, eines der ältesten Gebäude im Ort mit dem Identität stiftenden gewerk zu verbinden.

Glückwünsche an einen seit langem mal wieder guten Tag für Geraberg überbrachten auch Vertreter des Thüringer Museumsverbandes, der Kreisverwaltung, die Bürgermeister des Geratals, viele Gemeinderäte, Sponsoren, Freunde und Förderer. Museumsleiterin Carmen Rux, in deren Gesicht sich die Strapazen der Vorbereitung und die Freude über das Erreichte deutlich ablesen ließen, dankte allen herzlich.

Quelle: Thüringer-Allgemeine vom 26.01.2002

 

Das Erste Deutsche Thermometermuseum in Geraberg.

 

Mit Blumen und Bildbänden „Geratal 2000“ bedankte sich der Bürgermeister bei den Akteuren.

 

Besonders würdigte der Bürgermeister die Arbeit von Carmen Rux, die wie er sagte, es verstanden hat, in unermüdlicher und kreativer Kleinarbeit dieses Projekt zu organisieren und voranzutreiben.

 

 

 Dr. Klaus Irrgang vom Förderverein Thermometermuseum Geraberg.

 

 

 

 

 

 

 

 

Rundgang durch das Museum

 

 

 

 

 

 

 

Fotos: j. knoblich