Neueröffnung des Schwimmbades Geraberg


 

Einen Tag vor der Eröffnung des Geraberger Freibades durch einen Tag der offenen Tür am 1. Mai fand am Dienstag eine Dankveranstaltung für die Planer, Vorbereiter, Bauausführenden und Förderer auf dem Schwimmbadgelände statt.

 

 

Schon bei der Ankunft der dazu eingeladenen Gäste war von einigen zu hören: "Mensch, ist das Schwimmbad schön geworden!" Doch ein Wermutstropfen war schon beim inoffiziellen Rundgang zu hören, denn nachdem die für Sicherheit von Schwimmbädern zuständigen Stellen schon ihr "Okay" zur Abnahme gegeben hatten, war am 29. April ein Schreiben vom Ordnungsamt des Ilmkreises eingegangen, das das Abstellen von Mängeln bis zum 30. April forderte.

 

Darin wurde eingeschätzt, dass die Natursteine unterhalb der Rutsche eine Unfallgefahr darstellen und verschwinden müssen. Unverständlich nicht nur für den zuständigen Schwimmbadbau, da es einige Bäder mit der gleichen Gestaltungsvariante gibt, wie für Bauamtsleiter und Bürgermeister. Die Folge: Dieser Bereich wird erst mal abgesperrt.

 

 

 

 

Bürgermeister  Heinz Hertwig begrüßte die zahlreich erschienenen Gäste zu einem der schönsten und erfolgreichsten Tage der Legislaturperiode. Seit einem halben Jahrhundert gibt es das Schwimmbad in Geraberg. Wurde nach der Wende neue Technik eingebaut, mussten sich die Kommunalpolitiker in der Legislatur 1999 unter anderen Vorzeichen mit dem Bad beschäftigen.

 

 

Es stand die Frage: Schließen oder Sanieren? Die Folie war stark beschädigt und die Wassertechnik marode. Der Gemeinderat sah das Bad aber als wichtigen Teil der Infrastruktur und entschied sich zum grundhaften Ausbau. "Das das Bad heute auf modernstem technischen Stand ist, verdanken wir auch der Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Erfurt im Rahmen des Integrierten Projekts der Agenda 21. Diplomarbeiten wurden hier umgesetzt."

 

 

 

 

 

Der Bürgermeister bedankte sich bei allen, die zum Gelingen des Umbaus beigetragen haben. Die Gesamtkosten bezifferte er mit 2 123 844 Euro.

Zum Eigenanteil der Gemeinde in Höhe von 1 020 000 Euro seien Fördermittel von Bund und Land sowie Mittel der Bundesanstalt für Arbeit hinzugekommen.

 

 

Vom Gemeindevorstand der Partnergemeinde Lahnau überreichte Hans-Adolf Stitz dem Bürgermeister eine finanzielle Zuwendung mit den besten Wünschen. Er sei überrascht, was aus dem alten Bad geworden ist, betonte er.

 

 

 

Text: Freies-Wort vom 02.05.2002

Fotos: jk

 

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